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Ist es in Ordnung, wenn ich E-Mails über HubSpot an meine Kontaktliste sende?

Zuletzt aktualisiert am: April 29, 2016

Versichern Sie sich, dass alle folgenden Aussagen wahr sind:

1. Sie haben diese Liste nicht von einer Drittpartei gekauft, gemietet oder geleast.

Importieren Sie keine gekauften Listen oder Listen von Dritten - nicht einmal Listen, die angeblich ausschließlich Adressen von Personen enthalten, die ihre „Anmeldung bestätigt“ haben („Opt-in“). Gekaufte Listen enthalten per definitionem Personen, die noch nicht wissen, wer Sie sind, und das ist ein großes Problem. Wenn Ihre E-Mail im Posteingang dieser Personen eintrifft, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Ihre E-Mail als Spam markieren, wesentlich höher. Dies könnte dazu führen, dass Sie für den Versand von E-Mails über HubSpot gesperrt werden.

2. Sie haben parallel zu der Liste auch eine Abmeldungs- oder Unterdrückungsliste.

Zu jeder E-Mail-Liste sollte immer eine zweite Liste gehören. Diese zweite Liste ist Ihre Unterdrückungsliste. Sie sollte unzustellbare E-Mail-Adressen, E-Mail-Adressen von bestätigten Abmeldungen („Opt-out“) oder sogar E-Mail-Adressen von Benutzern, von denen Sie als Spam gemeldet wurden, enthalten. Wenn Sie nicht gleichzeitig mit einer Kontaktliste auch eine Unterdrückungsliste hochladen, ist es fraglich, ob Sie genug über diese Kontakte wissen, um ihnen auf effektive Weise E-Mails zu senden.


3. Sie haben zu den Kontakten auf dieser Liste bereits eine Beziehung.

Wenn jemand noch gar nicht weiß, wer Sie sind, ist eine E-Mail auch nicht der geeignete Weg, sich vorzustellen. Sie müssen zunächst einmal attraktive Inhalte erstellen und Leads auf organische Weise anziehen, bevor Sie dann per E-Mail mit ihnen interagieren, nachdem diese Ihnen ihre E-Mail-Adresse freiwillig mitgeteilt haben. Alles andere ist bloß schlechtes Outbound-Marketing - und es funktioniert einfach nicht.


4. Sie haben innerhalb des letzten Jahres E-Mails an diese Kontakte versandt.

E-Mail-Adressen, die über ein Jahr alt sind, erweisen sich im Vergleich zu E-Mail-Adressen jüngeren Akquisedatums wesentlich häufiger als unzustellbar . Adressen können sich ändern. Mitarbeiter wechseln das Unternehmen oder den ISP oder ändern ihren Nachnamen. E-Mails, die Sie an veraltete Adressen senden, haben eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit, als unzustellbar zurück zu kommen oder als Spam markiert zu werden. Wenn Ihre Kontakte seit mehr als zwölf Monaten nichts von Ihnen gehört haben, ist es an der Zeit, sie mit gültigen Inbound-Marketing-Methoden wieder zurückzugewinnen. Das ist ehrlich gesagt der bessere Weg.

E-Mail-Marketing ist nicht dazu angetan, um Verzeihung zu bitten statt um Erlaubnis. Wenn Sie sich dennoch nicht sicher sind, ob Ihre Kontaktliste für die Verwendung in HubSpot geeignet ist, sollten Sie unser E-Mail-Zustellbarkeitsteam kontaktieren. Wir helfen Ihnen gern.

Wenn Sie noch Fragen dazu haben, warum es wichtig ist, gute, qualitativ hochwertige Kontaktlisten zu pflegen, erfahren Sie hier, warum Sie möglicherweise vorübergehend für den E-Mail-Versand in HubSpot gesperrt werden.

Haben Sie weitere Fragen? Bitte wenden Sie sich an Ihren Techniker für die technische Einrichtung, Ihren Berater für Inbound-Marketing oder Ihren persönlichen Kundenbetreuer.