Lead-Flows

So verwenden Sie das Lead-Flows-Tool

Zuletzt aktualisiert am: Februar 23, 2018

Anforderungen

Marketing: Free, Starter, Basic, Pro, Enterprise
Sales: N/A
Service: N/A

Mit dem Lead-Flows-Tool können Nutzer ganz einfach Formulare für die Erfassung von Leads erstellen.

Lead-Flows sind für alle auf HubSpot gehosteten Webseiten, Landing-Pages und Blog-Artikel verfügbar. Sie können Lead-Flows auch zu einer nicht auf HubSpot gehosteten Seite hinzufügen, dazu müssen Sie jedoch den HubSpot-Tracking-Code auf der externen Webseite installieren. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

In diesem Artikel wird der Prozess zur Erstellung von Lead-Flows beschrieben, eingeteilt in folgende Abschnitte:

  1. Type 
  2. Callout 
  3. Form 
  4. Thank you 
  5. Follow up 
  6. Options 
  7. Preview 

Öffnen Sie zunächst das Lead-Flows-Tool:

  • Falls Sie HubSpots kostenlose Marketingtools verwenden, gehen Sie zu „Lead-Erfassung“ > „Lead-Flows“.
  • Wenn Sie einen Marketing Hub-Account verwenden, gehen Sie zu „Content“ > „Lead-Flows“.

Dadurch gelangen Sie auf Ihr Lead-Flows-Dashboard. Hier können Sie bestehende Lead-Flows aktivieren/deaktivieren, indem Sie den Mauszeiger über einen bestehenden Lead-Flow bewegen und auf Aktionen > Veröffentlichung aufheben klicken. Die anderen Aktionstypen sind Bearbeiten, Klonen und Löschen. Sie können hier auch Statistiken zu Ihren Lead-Flows einsehen, darunter Aufrufe, Konversionsraten und die Anzahl der generierten Kontakte. Klicken Sie auf „Lead-Flow erstellen“, um einen neuen Lead-Flow zu entwerfen.

Dadurch rufen Sie den Lead-Flow-Editor auf, in dem Sie mit den folgenden Schritten einen neuen Lead-Flow entwerfen und anpassen können. 

1. Typ

Im Abschnitt „Typ“ wählen Sie, welche Art Lead-Flow Sie erstellen möchten:

  • „Popup-Feld“: Dies ist die auffälligste Option. Sie eignet sich hervorragend, um Kanäle in sozialen Netzwerken zu bewerben, Ihre Kontaktdatenbank zu vergrößern und besonders wertvolle Inhalte prominent zu platzieren.
  • „Dropdown-Banner“: Diese Option empfiehlt sich, um etwa ein zeitlich begrenztes Angebot zu bewerben (z. B. Sonderangebote oder Webinare) oder um mehr Blog-Abonnenten zu gewinnen. 

  • „Einblendfeld links“ oder „Einblendfeld rechts“: Diese Optionen sind die richtige Wahl, wenn Sie bestimmte Inhalte bewerben oder mehr Blog-Abonnenten gewinnen möchten.

Nachdem Sie einen Lead-Flow-Typ ausgewählt haben, klicken Sie auf das Bleistiftsymbol neben dem Titel am oberen Bildschirmrand, um einen eigenen Namen für Ihren Lead-Flow einzugeben. Klicken Sie dann auf „Weiter“.

2. Callout

Der Callout (oder Call-to-Action) dient dazu, mit einer kurzen Beschreibung Ihres Angebots die Aufmerksamkeit der Besucher zu wecken. Im Schritt „Callout“ können Sie die folgenden Einstellungen anpassen:

  1. „Callout-Text“: Dieser Text dient als Hauptüberschrift, wenn der Lead-Flow auf Ihrer Webseite erscheint.
  2. „Callout-Button-Text“Dies ist der Text auf dem Button in Ihrem Lead-Flow.
  3. „Farbmotiv“: Wählen Sie eine Farbe als durchgehendes Motiv für Ihren Lead-Flow. Sie können dazu eines der vorgegebenen Farbfelder auswählen, oder – falls Ihnen die vorgeschlagenen Farben nicht gefallen – auf das Farbfeld neben dem Hexadezimalwert klicken und eine Farbe aus dem Farbverlauf auswählen. Sie können auch selbst einen Hexadezimalwert oder entsprechende RGB-Farbwerte eingeben.
Alle Änderungen, die Sie in der linken Seitenleiste vornehmen, werden sofort in die Vorschau auf der rechten Seite übernommen. So bekommen Sie in jedem Schritt eine Vorstellung davon, wie Ihr fertiger Lead-Flow aussehen wird.

Wenn Sie mit Text und Farbe für den Callout zufrieden sind, klicken Sie auf „Weiter“.

3. Formular

Im Abschnitt Formular legen Sie fest, was Besucher sehen, nachdem sie auf den Lead-Flow-Button geklickt haben. Dazu gehören:
  1. „Feature-Bild“: In diesem optionalen Feld können Sie ein Feature-Bild auswählen, das auf dem Callout und dem Formular des Lead-Flows angezeigt wird.
  2. „Formulartext“: Geben Sie hier eine genauere Beschreibung des Angebots ein, das Sie mit Ihrem Lead-Flow bereitstellen. Der Formulartext erscheint auch zusammen mit dem Callout des Lead-Flows.
  3. „Verwendete Felder“: Wenn Sie Ihrem Formular weitere Felder hinzufügen möchten, klicken Sie auf „+ Weiteres Formularfeld hinzufügen“. In Lead-Flows werden die folgenden Feldtypen unterstützt: Einzeiliger Text, mehrzeiliger Text, Dropdown-Felder, einfache Kontrollkästchen, Zahlenfelder und Datumsauswahl. Um die Darstellung von Formularfeldern für Besucher anzupassen, klicken Sie auf das Bleistiftsymbol, um das Label oder den Platzhaltertext eines Feldes anzupassen. Für das Feld E-Mail-Adresse können Sie E-Mail-Adressen und Domains auswählen, die blockiert werden sollen.
  4. „Formular-Button-Text“: Hier können Sie bei Bedarf den Text des Formular-Buttons ändern. Der Text, den Sie im Abschnitt „Callout“ für den Button eingegeben haben, wird automatisch in dieses Feld übernommen.
  5. „Sprache“: Hier können Sie Sprache für das Formular festlegen. Sie können die Sprache für die nicht bearbeitbaren Teile des Pop-up-Formulars ändern, dazu gehören auch die Bezeichnungen der Formularfelder. Zurzeit können diese Formularteile in 17 verschiedene Sprachen übersetzt werden.

Wenn Sie mit dem Formular zufrieden sind, klicken Sie auf „Weiter“.

4. Danksagung 

Im Abschnitt „Danksagung“ können Sie eine Nachricht eingeben, mit der Sie sich bei Ihren Besucher bedanken, die das Formular in Ihrem Lead-Flow ausfüllen. Sie können hier auch Links zu weiterführenden Ressourcen oder Downloads einfügen. Es stehen auch einige Optionen für die Formatierung des Textes zur Verfügung. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf „Weiter“

5. Follow-up 

Im Abschnitt „Follow-up“ können Sie eine Follow-up-E-Mail erstellen, die Besucher erhalten, nachdem sie Ihr Formular ausgefüllt haben. Klicken Sie dazu auf „Follow-up-E-Mail erstellen“. Sie können Sie die folgenden Informationen in der Follow-up-E-Mail anpassen:

  1. „Absender“: Wählen Sie in der Dropdown-Liste „Absender“ einen der Benutzer in Ihrem Account als Absender der E-Mail aus.
  2. „Betreff“: Geben Sie den Betreff der E-Mail ein.
  3. „E-Mail-Text“: Geben Sie eine Nachricht ein, um weiter mit Ihren Besuchern zu interagieren.
  4. „E-Mail-Fußzeile“: Bearbeiten Sie ggf. die Fußzeile der E-Mail. Hier werden automatisch die Angaben aus Ihren Einstellungen für E-Mail-Fußzeilen verwendet. Wenn Sie hier Änderungen vornehmen, wird die Fußzeile in allen Ihren Marketing-E-Mails im Portal geändert.

Wenn Sie die Einrichtung der Follow-up-E-Mail abgeschlossen haben, klicken Sie auf „Weiter“.

6. Optionen

Im Abschnitt „Optionen“ können Sie die folgenden Einstellungen anpassen: 

  1. „Lead-Flow-Positionierung“: Wählen Sie „Seiten, die mit diesen URLs identisch sind“, um die URLs bestimmter Seiten anzugeben, auf denen Ihr Lead-Flow angezeigt werden soll. Diese Option unterstützt die Verwendung von Wildcard-Zeichen. Geben Sie zum Beispiel Folgendes ein, wenn ein Lead-Flow auf allen Seiten Ihres Blogs eingeblendet werden soll: https://www.meinewebseite.de/blog/* (beachten Sie das Sternchen am Ende). Sie können aber auch festlegen, dass ein Lead-Flow auf „Allen Seiten“ angezeigt werden soll. Beachten Sie bitte, dass der HubSpot-Tracking-Code auf Ihren Seiten installiert sein muss, damit Lead-Flows angezeigt werden können.
  2. „Lead-Flow-Auslösebedingungen“: Wählen Sie ein Verhaltensmuster aus, das als Auslöser verwendet wird, damit Besucher Ihren Lead-Flow angezeigt bekommen:
    • „Beim Scrollen“ zeigt den Flow an, wenn Besucher bis zu Hälfte der Seite scrollen.
    • „Nach verstrichener Zeit“ zeigt den Flow an, nachdem X Sekunden vergangen sind (Mindestwert ist 7 Sekunden).
    • „Bei Verlassen der Seite (Exit Intent)“ zeigt den Flow an, wenn der Mauszeiger eines Besuchers aus dem Browserfenster bewegt wird. Beachten Sie bitte, dass diese Option nur verfügbar ist, wenn der Lead-Flow-Typ „Popup-Feld“ verwendet wird.
  3. „Kleinere Bildschirme“: Soll dieser Lead-Flow nicht auf Mobilgeräten angezeigt werden? In diesem Fall können Sie die Option „Lead-Flow auf kleineren Bildschirmen deaktivieren“ auswählen. Lead-Flows sind zwar für Mobilgeräte optimiert, angesichts einiger Google-Änderungen vom Januar 2017 empfiehlt HubSpot jedoch, Lead-Flows für Mobilgeräte zu deaktivieren.
  4. E-Mail-Benachrichtigungen: In dieses Feld können Sie die E-Mail-Adressen der Benutzer eingeben, die Benachrichtigungen erhalten sollen, wenn Besucher das Formular aus Ihrem Lead-Flow ausgefüllt haben.
  5. „Neue Kontakte zu Ihrem E-Mail-Anbieter weiterleiten (optional)“: Klicken Sie auf „In Einstellungen verwalten“, um einen E-Mail-Anbieter auszuwählen, an den Kontakte weitergeleitet werden sollen. Um Ihre Einstellungen für E-Mail-Service-Anbieter außerhalb dieses Erstellungsablaufs zu verwalten, wählen Sie im Account-Menü oben rechts „Einstellungen“. Wählen Sie in der linken Seitenleiste „Marketing“ und klicken Sie auf „E-Mail-Service-Anbieter“.

Klicken Sie auf „Weiter“, um mit dem letzten Schritt fortzufahren. 

7. Vorschau 

Im Abschnitt „Vorschau“ des Lead-Flows-Editors können Sie jeden Abschnitt Ihres Lead-Flows testen und in Aktion sehen. Klicken Sie auf „Desktop“, „Tablet“ oder „Mobilgerät“, um in einer interaktiven Vorschau zu überprüfen, wie Ihr Lead-Flow auf verschiedenen Geräten aussieht.

 

Wenn Sie in der Vorschau mit Ihrem Lead-Flow zufrieden sind, klicken Sie auf „Veröffentlichen“, um den Lead-Flow sofort zu verwenden. Falls Sie den Lead-Flow erst später aktivieren möchten, klicken Sie auf „Speichern“, damit Ihre Änderungen nicht verloren gehen.