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Gewusst wie: So verwenden Sie die Verzweigungslogik in Workflows

Zuletzt aktualisiert am: May 18, 2016

Anforderungen

Produkt: HubSpot Marketing
Abonnement: Pro & Enterprise

Eine Marketing-Automatisierung kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie ein klares Ziel verfolgt. Ein durchdachtes System zur Marketing-Automatisierung optimiert jeden Meilenstein in Ihrer Kampagne. Durch den Einsatz von Verzweigungslogik in Workflows können Sie Ihre Aktivitäten in Hinblick auf Lead- und Kontaktpflege verbessern. Erstellen Sie „kleine Ziele“, die Ihnen dabei helfen, jeden einzelnen Schritt in Ihrer Marketing-Automatisierungsstrategie optimal zu nutzen.

Verzweigungslogik bedeutet, dass Ihre Kontakte je nach Aktion in Ihrem Workflow einen anderen Weg einschlagen. Wenn Sie beispielsweise einem Kontakt eine E-Mail schicken, können Sie dieser Person verschiedene Inhalte bereitstellen, je nachdem, welche Option (A oder B) sie anklickt.

Die Verzweigungslogik fügt sich ausgezeichnet in das zielorientierte Konzept der HubSpot-Workflows ein. Jeder Workflow kann natürlich weiterhin ein primäres übergreifendes Ziel haben, zum Beispiel die Konversion von Leads in Marketing-Qualified-Leads. Doch Sie können für Ihre Workflows nun noch mehr Optimierungen vornehmen. Verwenden Sie die Verzweigungslogik in Ihren Workflows zum Beispiel dafür, um zu prüfen, ob die Kontakte in einem Workflow eine konkrete wichtige Aktion durchgeführt oder ein bestimmtes Event abgeschlossen haben. Die Verzweigungen dienen dabei als „kleine Ziele“, die perfekt auf Ihr großes Gesamtziel abgestimmt sind. So können Sie Ihren Marketingtrichter weiter optimieren, ohne dass Sie Ihr eigentliches Ziel aus den Augen verlieren.

Wenn wir beispielsweise Kampagnen zur Lead-Pflege erstellen, möchten wir diese auch personalisieren und relevante Inhalte zur Verfügung stellen, so wie bei unseren anderen Marketing-Aktivitäten auch. Dafür müssen wir uns allerdings vorher überlegen, wie unsere Kontakte in der Kampagne mit den Inhalten interagieren könnten, und daraufhin mithilfe von Verzweigungskriterien den Workflow rund um diese möglichen Aktionen optimieren. Da HubSpot ein integriertes Konzept verfolgt, kann das Workflows-Werkzeug eine ganze Reihe an unterschiedlichen Kriterien und Triggern aus jedem digitalen Marketing-Kanal für die Verzweigungslogik verwenden. Nun können wir endlich den notwendigen Kontext im Inbound-Stil zur Marketing-Automatisierung hinzufügen.

Schauen wir uns an, wie die Verzweigungslogik eigentlich funktioniert.

Navigieren Sie zu Workflows

Navigieren Sie in Ihrem HubSpot-Dashboard zu Contacts > Workflows (Kontakte > Workflows).

HubSpot Help article screenshot

Neuen Workflow erstellen

Klicken Sie im Workflows-Dashboard auf Create new workflow (Neuen Workflow erstellen) oder klicken Sie auf den Namen Ihres aktuellen Workflows, um diesen zu bearbeiten.

Geben Sie dem Workflow einen Namen und legen Sie den Workflow-Typ fest.

Geben Sie Ihrem Workflow einen Namen und wählen Sie dann den Workflow-Typ aus, den Sie verwenden möchten. In unserem Beispiel entscheiden wir uns für den Workflow-Typ Standard. Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie auf Create a new workflow (Neuen Workflow erstellen).

Implementieren Sie die ersten Schritte Ihres Workflows

Jetzt können Sie mit der Erstellung Ihres Workflows beginnen. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre gewünschten Ausgangsbedingungen und Ihre Zielliste festgelegt haben. So können Sie an beliebigen Stellen immer eine Aktion oder Verzögerung auswählen und zu Ihrer Verzweigungslogik hinzufügen.

Wenn/dann-Verzweigung hinzufügen

Nachdem Sie Ihre Ausgangsbedingungen und Zielliste schon erstellt haben, können Sie nun festlegen, an welcher Stelle Ihre Verzweigungslogik zum Einsatz kommt.

Wählen Sie für den gewünschten Schritt Add action or delay (Aktion oder Verzögerung hinzufügen) aus. Klicken Sie auf das Drop-down-Menü Select an action (Aktion auswählen) und markieren Sie If/then branch (Wenn/dann-Verzweigung).

Im unten stehenden Beispiel sehen Sie, dass die Option If/then branch (Wenn/dann-Verzweigung) im Drop-down-Menü ausgewählt wurde. Die Kriterien werden genau so festgelegt wie bei der Einrichtung von Ausgangsbedingungen in einem Workflow.

Das im Beispiel gezeigte Kriterium sucht nach allen Kontakten, die auf einen Link in einer E-Mail geklickt haben, die zuvor in diesem Workflow verschickt wurde. 

Um die nächsten Schritte Ihrer Wenn/dann-Verzweigung festzulegen, klicken Sie auf die Schaltfläche IF NO (WENN NEIN) oder IF YES (WENN JA).

IF NO (WENN NEIN)

Im folgenden Beispiel können Sie nach dem Klick auf die Verzweigung IF NO (WENN NEIN) sehen, dass dieser Workflow eine Follow-up-E-Mail verschickt, bevor dieser Workflow endet.

Sie können die Schritte des Workflows sehen: Im ersten Schritt wird eine E-Mail mit dem Titel „Hear From You email 1“ (Von Ihnen hören) verschickt und nach einer 1-tägigen Verzögerung prüft die Verzweigung, ob der Kontakt auf einen bestimmten Link in dieser E-Mail geklickt hat. Bei der Abzweigung IF NO (WENN NEIN) verschickt der Workflow eine weitere E-Mail mit dem Titel „Hear From You email 2“, bevor der Workflow endet.

IF YES (WENN JA)

Wenn der Kontakt aber im selben Workflow auf den Link in der E-Mail mit dem Titel „Hear From You email 1“ klickt, wird er zur IF YES (WENN JA)-Abzweigung Ihrer Wenn/dann-Verzweigung weitergeleitet. Nach einem Klick auf IF YES (WENN JA) sehen Sie, dass im nächsten Schritt die Lifecycle-Phase des Kontakts auf Marketing Qualified Lead (Marketing-Qualified-Lead) gesetzt wird, bevor der Workflow endet.

Workflow aktivieren

Vergessen Sie nicht, Ihren Workflow auf ON (EIN) zu stellen und ihn so zu aktivieren, nachdem Sie die tolle neue Verzweigungslogik für Ihren Workflow eingerichtet haben.

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