Gewusst wie: So verwenden Sie A/B-Tests für E-Mails

Zuletzt aktualisiert am: May 16, 2016

Anforderungen

Produkt: HubSpot Marketing
Abonnement: Enterprise

Der A/B-Testfunktion in E-Mail ist eine Möglichkeit, zwei leicht unterschiedliche E-Mails mit Ihrer Zielgruppe zu testen, damit Sie Informationen darüber erhalten, was die meisten Interaktionen auslöst. Sie verwenden dann die effektivste E-Mail als E-Mail-Sendung. 

Diese Funktion ist nur für Enterprise-Kunden von HubSpot verfügbar.

Bevor Sie beginnen, ist es möglicherweise hilfreich, sich einige Richtlinien für effektives A/B-Testing anzusehen.

  1. Zu einem gegebenen Zeitpunkt jeweils nur einen Test durchführen  – Wenn Sie gleichzeitig A/B-Tests für eine E-Mail-Kampagne, die auf die Landing-Page verweist, und für die Landing-Page durchführen, dann können Ihre Ergebnisse recht leicht durcheinander kommen. Woran lässt sich dann erkennen, welche Änderung zum Zuwachs an Leads geführt hat?
  2. Zu einem gegebenen Zeitpunkt jeweils nur eine Variable testen – Um beurteilen zu können, wie effektiv ein Seitenelement ist, müssen Sie diese Variable im A/B-Test isolieren. Testen Sie zu einem gegebenen Zeitpunkt jeweils nur ein Element.
  3. Auch geringfügige Änderungen testen – Obwohl man verständlicherweise annehmen könnte, dass große, weitreichende Änderungen die Klickrate steigern können, sind die kleinen Details oft ebenso wichtig. Denken Sie beim Erstellen Ihrer Tests daran, dass sogar eine einfache Änderung, wie ein anderes Bild in Ihrer E-Mail, zu großen Verbesserungen führen kann. Diese Art von Änderungen lassen sich in der Regel einfacher messen als größere Änderungen.
  4. Den A/B-Test auf das gesamte Element anwenden – Sie können eine andere Schaltflächenfarbe oder einen Farbton für den Hintergrund testen, sollten aber auch Ihre gesamte E-Mail als Variable behandeln. Statt nur einzelne Designelemente, wie Überschriften und Bilder, zu testen, entwerfen Sie zwei komplett unterschiedliche E-Mails und führen Vergleichstests durch. Jetzt arbeiten Sie auf einer übergeordneten Ebene. Da Sie mit dieser Art von Tests die größten Verbesserungen erzielen, sollten Sie damit beginnen, bevor Sie Ihre Optimierung mit kleineren Änderungen fortsetzen.
  5. So weit wie möglich im Marketingtrichter messen – Sicher, Ihr A/B-Test kann sich positiv auf die Klickrate Ihrer E-Mail auswirken, aber wie steht es um ihre Verkaufszahlen? A/B-Tests können erhebliche Auswirkungen auf Ihr Endergebnis haben. Möglicherweise werden Sie sehen, dass eine E-Mail mit weniger Klicks einen höheren Umsatz generiert. Berücksichtigen Sie beim Erstellen von A/B-Tests, wie sie sich auf verschiedene Metriken auswirken, z. B. Konversionsraten von Besuchern zu Leads und Demoanfragen.
  6. Kontrolle und Optimierung einrichten – In jedem Experiment, müssen Sie eine Version des Originalelements, das getestet wird, aufbewahren. Beim Durchführen von A/B-Tests legen Sie die unveränderte Version als Ihre „Kontrollversion“ fest: die E-Mail, die Sie normalerweise verwenden würden. Davon ausgehend erstellen Sie verschiedene Variationen, sogenannte „Treatments“ (Optimierungen): die E-Mail, die Sie im Test mit der Kontrollversion vergleichen. Wenn Sie zum Beispiel überlegen, ob Testimonials in einer E-Mail effektiver wären, dann richten Sie Ihre Kontrollseite ohne Testimonials ein. Dann erstellen Sie Ihre Variation mit dem Testimonial.
  7. Entscheiden, was Sie testen möchten – Beim Optimieren von E-Mail gibt eine Reihe von Variablen, die Sie testen können. Sie müssen sich nicht auf das Testen von Bildern oder Schriftgrößen beschränken. Sehen Sie sich die verschiedenen Elemente Ihrer Marketing-Ressourcen und deren Alternativen hinsichtlich Design, Wortlaut und Layout an. In der Tat können Sie einige Bereiche testen, die nicht auf der Hand liegen. Beispielsweise können Sie verschiedene Betreffzeilen, Absender oder Möglichkeiten zum Personalisieren der Nachricht testen.
  8. Testgruppe nach dem Zufallsprinzip aufteilen – Um schlüssige Ergebnisse zu erhalten, müssen Sie die Tests mit zwei oder mehr gleichartigen Zielgruppen durchführen. HubSpot teilt den an Ihre Variationen gerichteten Datenverkehr automatisch so auf, dass jede Variation eine Zufallsstichprobe an Besuchern erreicht. Sie können die Größe der Stichprobe mit dem Schieberegler in Schritt 5 bestimmen.
  9. Im selben Zeitraum testen – Das Timing hat einen bedeutenden Einfluss auf die Ergebnisse Ihrer Marketing-Kampagne. Hierbei spielen sowohl die Tageszeit, der Wochentag als auch der Monat innerhalb eines Jahres eine Rolle. Wenn Sie Test A in einem Monat und Test B einen Monat später ausführen, können Sie nicht feststellen, ob die geänderte Antwortrate Ergebnis der unterschiedlichen Vorlagen oder der unterschiedlichen Monate ist. A/B-Tests setzen voraus, dass zwei oder mehr Variationen zum gleichen Zeitpunkt getestet werden. Ohne gleichzeitige Tests sind die Ergebnisse nicht aussagekräftig.
  10. Die erforderliche Signifikanz der Tests festlegen – Denken Sie vor Beginn der Tests darüber nach, wie signifikant die Ergebnisse sein müssen, damit Sie sich zur Änderung der Website oder E-Mail-Kampagne entschließen. Sie können eine E-Mail-Version auswählen, die in Bezug auf Öffnungen nach zugestellt, Klicks nach zugestellt oder Klicks nach Öffnungen am erfolgreichsten war.

Vorheriger Artikel:

Weiter zum nächsten Artikel: